Frauen
Zana Ramadani prangert politischen Islam und Verschleierung der Frau an
„Muslimische Frauen führen die Familien. Sie erziehen ihre Töchter zu amorphen Persönlichkeiten ohne Willenskraft und die Söhne zu verdorbenen Machos“, so Zana Ramadani.
Zana Ramadani, die Albanerin aus Mazedonien, die als Mitgründen des deutschen Ablegers der Frauenrechtsbewegung FEMEN bekannt wurde, bringt ihr erster Buch heraus. „Die verschleierte Gefahr“ sorgt gerade für Aufsehen in der deutschen Öffentlichkeit. Die Autorin über scharfe Kritik am politischen Islam, schreibt die österreichische Zeitung Die Krone, die ein Gespräch mit Zana Ramadani führte.
Es ist besonders interessant, dass die33 jährige Autorin die muslimische Frau im Zentrum ihrer Kritik setzt. „Muslimische Frauen führen die Familien. Sie erziehen ihre Töchter zu amorphen Persönlichkeiten ohne Willenskraft und die Söhne zu verdorbenen Machos“, so Zana Ramadani.
Zana Ramadani selbst kam in einer muslimischen Familien auf die Welt. Als 7 jährige kam sie mit ihren Eltern nach Deutschland. Sie hat früh die Gewalt ihrer Mutter erlebt und dies stellt sie im Mittelpunkt in ihrem Buch.
„Die Hand einer Muslimin schlägt viel leichter die Tochter, auch wenn dies im Koran verboten ist. Die Frauen sehen sich als Hüterinnen einer Tradition, unter der sie selbst gelitten haben“, sagt die CDU-Politikerin. „Wir sind viel zu tolerant, wenn es um die Verschleierung der muslimischen Frau geht.
Kopftuch oder Burka – beides ist klar gegen die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau und sind gleichzeitig Symbole eines politischen Islam. Es sind Symbole der Defeminisierung der Frau.
Warum machen die Frauen da mit? „Wegen der Sicherheit in der Familie. Viele dieser Frauen haben kein Leben ausserhalb ihrer Gemeinde. Wir müssen unser Verhalten zum politischen Islam ändern und die Diskriminierung der Frau stoppen. Integration und Bildung sind Aufgaben des Staates und nicht der muslimischen Vereine“, sagt Zana Ramadani.
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