Albanien
Erdbeben Albanien: Die Schweiz entsendet ein humanitäres Expertenteam
Die Humanitäre Hilfe der DEZA entsendet ein Team des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) in das vom Erdbeben betroffene Gebiet nach Albanien. Sie reagiert damit auf das offizielle Hilfsgesuch der albanischen Regierung
Heute Dienstag, 26. November 2019, 03.45 Uhr (Lokalzeit und Schweizer Zeit) wurde Albanien von einem schweren Erdbeben mit der Stärke von 6,4 Magnitude erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag rund 10km nördlich von Durres, der zweitwichtigsten Stadt Albaniens. Die Hafenstadt liegt rund 30km westlich der Hauptstadt Tirana.
Diese Region war schon im September von mehreren Erdbeben betroffen. Es ist damit zu rechnen, dass durch das starke Beben die Not der Bevölkerung noch vergrössert wird. Zudem ist mit steigenden Opferzahlen, Verletzten und Vermissten sowie mit zusätzlich beträchtlichen Schäden an Infrastruktur zu rechnen.
Die Humanitäre Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) entsendet noch heute Abend ein Expertenteam. Die rund 15 Spezialistinnen und Spezialisten des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) unterstützen die albanischen Einsatzkräfte in den Bereichen Suche und Rettung von Verschütteten, Überprüfen der betroffenen Gebäude auf ihre Baustatik sowie humanitäre Bedürfnisabklärungen. Das Team wird zudem weitere Hilfsunterstützungen vorbereiten und konkrete Nothilfemassnahmen einleiten.
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