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Bundespräsidentin Sommaruga bringt an COVID-19-Konferenz Schweizer Position ein
Bundespräsidentin Sommaruga betonte in ihrer Botschaft, wie wichtig es ist, dass Staaten weltweit Zugang zu Diagnostik, Medikamenten und später auch zu Impfungen haben
Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat am Montag, 4. Mai 2020, an einer Geberkonferenz zur COVID-19-Krise per Videobotschaft die Schweiz vertreten. Die Konferenz wurde von der Europäischen Union (EU) in Zusammenarbeit mit mehreren europäischen und aussereuropäischen Staaten einberufen. Ziel ist die Finanzierung der «Corona Global Response» zur Bewältigung der Pandemie.
In diesem Rahmen sollen in den kommenden Wochen 7,5 Miliarden Euro gesammelt werden, um Diagnose-Instrumente und die Entwicklung, Produktion und Verteilung von Medikamenten und Impfungen gegen COVID-19 zu finanzieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und weitere globale Organisationen hatten Ende April den Aufruf für rasche, sichere und weltweit zugängliche Massnahmen gegen die Pandemie lanciert.
Bundespräsidentin Sommaruga betonte in ihrer Botschaft, wie wichtig es ist, dass Staaten weltweit Zugang zu Diagnostik, Medikamenten und später auch zu Impfungen haben. Zudem brauche es Solidarität über das Gesundheitswesen hinaus. Es helfe nicht, Menschen vor der Pandemie zu retten, wenn sie anschliessend an Armut und Hunger sterben würden.
Insgesamt unterstützt die Schweiz internationale Appelle im Zusammenhang mit der Bekämpfung von COVID-19 und ihren Folgen mit einem Betrag von rund 400 Millionen Franken. Dies hat der Bundesrat am 29. April 2020 entschieden. Die Hälfte des Betrags geht als zinsloses Darlehen für humanitäre Zwecke an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). 25 Millionen Franken sind für den Katastrophenfonds des Internationalen Währungsfonds (IWF) eingestellt. Bisher 18 Millionen Franken wurden für die WHO, die Impfstoff-Allianz CEPI und die Beschleunigung der Suche nach Medikamenten gesprochen. In den nächsten Wochen entscheidet der Bundesrat über weitere Mittel.
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