Themen
Vielfalt der kulturellen Ausdrucksformen: Dritter Bericht der Schweiz an die UNESCO
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 den dritten Bericht der Schweiz über die Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen verabschiedet. Der Bericht über die Periode 2016-2019 präsentiert eine Auswahl guter Praktiken zur Förderung der Vielfalt und weist auf die Herausforderungen hin, die es noch zu bewältigen gilt. Die nächste Bilanz ist für 2023 geplant
Das Übereinkommen der UNESCO vom 20. Oktober 2005 über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen wurde von der Schweiz 2008 ratifiziert. Eines der Ziele des Übereinkommens ist die internationale Anerkennung kultureller Güter und Dienstleistungen als Träger von Sinn und Identität. Mit dem Beitritt hat sich die Schweiz verpflichtet, alle vier Jahre einen Bericht über die erzielten Fortschritte zu veröffentlichen.
Der dritte Bericht der Schweiz gibt Auskunft über verschiedene zwischen 2016 und 2019 ergriffene Massnahmen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt der kulturellen Ausdrucksformen im In- und Ausland. Besondere Beachtung wurde den Kulturförderungsmassnahmen, der Frage der Grundrechte, den Initiativen zur Teilhabe der Frauen und Jugendlichen am kulturellen Leben sowie den Projekten der internationalen Zusammenarbeit und der nachhaltigen Entwicklung geschenkt.
Der Bericht präsentiert viele Projekte des öffentlichen Sektors wie das Programm «Jugend+Musik», das den Zugang der Jugendlichen zum Musikunterricht erleichtert, oder den Grundsatz des «Kulturprozents», mit dem die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) die Kultur in ihren Partnerländern fördert. Aufgeführt werden auch die wichtigsten Projekte der Organisationen der Zivilgesellschaft, beispielsweise die Initiative «Diversity Roadmap», die Musiklokale egalitärer und zugänglicher machen will.
Der periodische Bericht wurde vom Bundesamt für Kultur (BAK) in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) aufgrund einer Konsultation der Kantone, der Städte, der Zivilgesellschaft und der verschiedenen betroffenen Bundesämter, mit der Unterstützung der Schweizer Koalition für die kulturelle Vielfalt erstellt.
Die Projekte werden auf der Website der UNESCO vorgestellt und in einer Publikation präsentiert, die die wichtigsten internationalen Tendenzen aufzeigt.
E-Diaspora
-
Itali
Arbëresh-Parade in Spezzano Albanese, albanische Tradition in den Straßen der Stadt Traditionelle Trachten, Musik und Tänze rückten im Stadtzentrum das Erbe der Arbëresh-Gemeinschaften und ihre Verbundenheit mit... -
Die albanische Professorin Shyhrete Rexhaj leitet in Lausanne eine wissenschaftliche Debatte über Selbsteinschätzung und Pflege im Bereich der Krankenpflege -
Der Ergänzungsunterricht in albanischer Sprache beginnt in Bietigheim-Bissingen -
Francë
Kosovo präsentiert sich bei den Konsularischen Festen in Lyon, mit Fokus auf Kultur und Zusammenarbeit für “Prishtina 2030” -
Hamburg
Elbenita Kajtazi wird auf der Bühne der Staatsoper Hamburg gewürdigt
Leben in Deutschland
-
Brajan Gruda entscheidet sich für Deutschland statt für Albanien Das albanische Talent steht auf der ersten Liste von Nationaltrainer Jürgen Klopp für die kommenden Spiele... -
Gjermani
Von Deutschland nach Harvard und Cambridge: Emin Gashi, das albanische Talent, das an neuen Krebstherapien forscht -
Ajeti: Zwei Kandidaten aus dem Kosovo treten bei den nächsten Wahlen im Land Berlin an -
Bücher für den ergänzenden Albanischunterricht treffen im Konsulat des Kosovo in München ein -
Kosovo und Deutschland gemeinsam gegen Zecken, die ein tödliches Virus übertragen








