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Eine Armeeseelsorge für alle – auf dem Weg zur Diversität
Der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, hat sich mit Vertretern von Kirchen und religiöser Gemeinschaften getroffen. In den Gesprächen ging es auch um eine Öffnung der heutigen Armeeseelsorge im Einklang mit den Bedürfnissen einer zunehmend diversifizierten Gesellschaft
Der Chef der Armee und der Chef der Armeeseelsorge haben sich mit Vertretern jener Kirchen und religiösen Gemeinschaften zum Austausch getroffen, welche die Armeeseelsorge in ihrer heutigen Form anerkennen und unterstützen. Korpskommandant Thomas Süssli und Stefan Junger drückten dabei den Dank der Armee für das Engagement und die Unterstützung dieser Partner aus. Gleichzeitig nutzten sie die Gelegenheit, diese Partner hinsichtlich der möglichen Weiterentwicklung der Armeeseelsorge, die mit der gesellschaftlichen Entwicklung im Einklang stehen soll, zu sensibilisieren.
Die Milizarmee ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Vor dem Hintergrund einer zunehmend breitgefächerten Gesellschaft steht die Armeeseelsorge im Austausch mit weiteren religiösen Gemeinschaften, die vielleicht dereinst eine Partnerschaft eingehen werden. Hierbei ist es dem Chef der Armee und dem Chef der Armeeseelsorge wichtig, dass für alle Kirchen und religiösen Gemeinschaften dieselben Grundlagen gelten, denn die Armeeseelsorge ist und bleibt ein Dienst für alle. Entsprechend nimmt sie die Diversität auch in ihren eigenen Reihen ernst.
Die Gespräche fanden auf der Grundlage der durch den Chef der Armee im März 2020 in Kraft gesetzten Weisungen über die Beratung, Begleitung und Unterstützung durch die Armeeseelsorge statt. Diese halten fest, dass die Armeeseelsorge mit jenen Kirchen und religiösen Gemeinschaften den Dialog pflegt, die schriftlich bestätigt haben, dass sie die Armeeseelsorge entsprechend deren Grundlagen und Arbeitsweise unterstützen. Aktuell sind dies die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) vertreten durch deren Rat, die Römisch-Katholische Kirche, vertreten durch die Bischofskonferenz, die Christkatholische Kirche, vertreten durch den christkatholischen Bischof und den Synodalrat sowie der Verband Freikirchen Schweiz respektive le Réseau évangelique suisse.
Der Dank der Armee an diese Kirchen und religiösen Gemeinschaften wurde verbunden mit der Hoffnung, dass sich die Zusammenarbeit weiter vertiefen wird und dass sie die Rekrutierungsbemühungen für neue Armeeseelsorgerinnen und Armeeseelsorger aktiv unterstützen.
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