Nachrichten
15 Millionen Franken für flutgeschädigten Westbalkan zur Verfügung
Als Beitrag zur Behebung der massiven Schäden, die das Jahrhunderthochwasser Mitte Mai in Bosnien und Herzegowina und Serbien verursacht hatte, hat die Schweiz an einer internationalen Geberkonferenz rund 15 Millionen Franken in Aussicht gestellt
Zur Geberkonferenz haben die Europäische Kommission, Frankreich und Slowenien die internationale Gemeinschaft am 16. Juli nach Brüssel eingeladen.
Rund ein Drittel der Landesfläche von Bosnien und –Herzegowina (BiH) standen Mitte Mai während mehrerer Tage unter Wasser. In Serbien standen ausgedehnte Gebiete vom Nordwesten bis Süden unter Wasser. Die Schweiz hatte damals mit zwei Soforteinsatzteams des Korps für Humanitäre Hilfe (SKH), mit der Zurverfügungstellung von Helikoptern und via lokale Hilfsorganisationen Soforthilfe in der Höhe von 0.8 Millionen Franken geleistet.
Seit den Neunzigerjahren ist die Schweiz im Rahmen der Transitionshilfe in BiH und Serbien aktiv. Die aktuellen Kooperationsprogramme sind besonders stark in BiH – und in etwas geringerem Ausmass auch in Serbien – von den Flutschäden betroffen.
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) werden vor diesem Hintergrund kurzfristig Mittel der Ostzusammenarbeit für Projekte des Wiederaufbaus umlagern. Dadurch können Programme z.B. im Bereich der Gemeindeunterstützung oder des Aufbaus städtischer Infrastruktur den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. In Planung stehende Programme sollen überdies mit zusätzlichen Massnahmen zur Reduktion von Katastrophenrisiken ergänzt werden. Im Rahmen der Migrationspartnerschaft Schweiz-Serbien erweitert das Bundesamt für Migration (BFM) zudem ein laufendes Programm zur Verbesserung der Wohnbedingungen der Romabevölkerung.
Die Flut forderte insgesamt über 60 Todesopfer und hat Zehntausende ihrer Lebensgrundlage beraubt. In BiH kamen besonders privater Wohnraum, öffentliche Infrastrukturen und Privatbetriebe zu Schaden. In Serbien hat das Hochwasser den Energiesektor, sonstige öffentliche Infrastruktur, privaten Wohnraum und die Landwirtschaft stark in Mitleidenschaft gezogen.
Erhebungen haben in BiH und Serbien Schäden und Verluste in der Höhe von annähernd 2 Milliarden bzw. 1.5 Milliarden Euro beziffert.
www.news.admin.ch
E-Diaspora
-
Itali
Arbëresh-Parade in Spezzano Albanese, albanische Tradition in den Straßen der Stadt Traditionelle Trachten, Musik und Tänze rückten im Stadtzentrum das Erbe der Arbëresh-Gemeinschaften und ihre Verbundenheit mit... -
Die albanische Professorin Shyhrete Rexhaj leitet in Lausanne eine wissenschaftliche Debatte über Selbsteinschätzung und Pflege im Bereich der Krankenpflege -
Der Ergänzungsunterricht in albanischer Sprache beginnt in Bietigheim-Bissingen -
Francë
Kosovo präsentiert sich bei den Konsularischen Festen in Lyon, mit Fokus auf Kultur und Zusammenarbeit für “Prishtina 2030” -
Hamburg
Elbenita Kajtazi wird auf der Bühne der Staatsoper Hamburg gewürdigt
Leben in Deutschland
-
Brajan Gruda entscheidet sich für Deutschland statt für Albanien Das albanische Talent steht auf der ersten Liste von Nationaltrainer Jürgen Klopp für die kommenden Spiele... -
Gjermani
Von Deutschland nach Harvard und Cambridge: Emin Gashi, das albanische Talent, das an neuen Krebstherapien forscht -
Ajeti: Zwei Kandidaten aus dem Kosovo treten bei den nächsten Wahlen im Land Berlin an -
Bücher für den ergänzenden Albanischunterricht treffen im Konsulat des Kosovo in München ein -
Kosovo und Deutschland gemeinsam gegen Zecken, die ein tödliches Virus übertragen








