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Adrian Bajrami über sein Debüt mit der Schweizer Nationalmannschaft: Alles ist sehr schnell passiert.
Adrian Bajrami flet për emocionet e debutimit me Zvicrën
Der Luzerner Verteidiger Adrian Bajrami sprach in einem Interview mit 20 Minuten über die Emotionen seines Debüts in der Schweizer Nationalmannschaft, seinen Umgang mit Geld und den Einfluss seiner Zeit bei Benfica auf seine Entwicklung als Mensch und Fußballer, berichtet albinfo.ch.
Der 21-Jährige gab im Oktober gegen Slowenien sein Debüt für die Schweiz, nachdem er zuvor drei Freundschaftsspiele für Albanien bestritten hatte. Nach seinem Auftritt nannte ihn Granit Xhaka „den Spieler der Zukunft“.
„Alles geschah sehr schnell nach der Verletzung von Ricardo Rodriguez. Ich atmete tief durch und sagte mir: Geh raus und spiel dein Spiel“, erinnert sich Bajrami.
Die Ausbildung bei Benfica: Schule der Selbstständigkeit
Mit 16 Jahren verließ er die Young Boys und wechselte nach Lissabon zu Benfica. „Dort musste ich schnell erwachsen werden, selbstständig sein und meinen eigenen Weg finden“, sagt Bajrami und fügt hinzu, dass das Training mit Spielern wie Di María und Otamendi ihm geholfen habe, den Profifußball und die Disziplin zu verstehen.
Rückkehr in die Schweiz und familiäre Bindung
Im vergangenen Sommer schloss er sich Luzern an und kehrte nach sieben Jahren auch zu seiner Familie zurück. „Nach dem Training gehe ich nach Hause, zu meinen Eltern und Geschwistern – etwas, das mir sehr gefehlt hat“, erzählt er.
„Ich bin sehr stolz auf meine Eltern. Mit meinem ersten Gehalt wollte ich sie finanziell unterstützen, aber sie haben das nie akzeptiert“, sagt Bajrami dankbar.
Das Spiel gegen Kosovo und die doppelte Identität
Vor dem kommenden Spiel in Pristina gegen Kosovo verspürt er besondere Emotionen. „Es ist ein Spiel, das mich berührt. Ich bin mit meinen Wurzeln verbunden, aber auch mit dem Land, in dem ich aufgewachsen bin“, sagt der Spieler mit Wurzeln aus Struga.
„Ich fühle mich sowohl als Albaner als auch als Schweizer. Ich bin mit der albanischen Sprache und den Traditionen aufgewachsen, aber die Schweiz ist mein Zuhause. Ich bin stolz, sie zu vertreten“, schließt Bajrami.
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