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Kosovo und Baden-Württemberg schlagen ein neues Kapitel ihrer Zusammenarbeit auf
Kosovo vertieft seine Partnerschaft mit Baden-Württemberg
Der Botschafter des Kosovo in Deutschland, Faruk Ajeti, hat den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Cem Özdemir, getroffen und das Gespräch als Beginn eines neuen Kapitels der Partnerschaft zwischen der Republik Kosovo und dem deutschen Bundesland bezeichnet, berichtet albinfo.ch.
Ajeti erklärte, er sei der erste Botschafter eines europäischen Staates gewesen, der nach Özdemirs Amtsantritt als Ministerpräsident von ihm empfangen wurde. Dies wertete er als wichtiges Zeichen der engen Beziehungen zwischen beiden Seiten.
Nach seinen Worten verbindet Kosovo und Baden-Württemberg nicht nur eine langjährige Freundschaft, sondern auch eine historische, politische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit. Beide Seiten bekräftigten bei dem Treffen ihre Entschlossenheit, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Regierungen weiter zu vertiefen und institutionell auszubauen.
Der Botschafter hob hervor, dass Baden-Württemberg die größte kosovarische Diasporagemeinschaft in Deutschland beherbergt, und bezeichnete sie als starke Brücke zwischen beiden Ländern. Zudem unterstrich er die wichtige Rolle der Unternehmen aus dem Kosovo und Deutschland bei der Stärkung der wirtschaftlichen und handelsbezogenen Beziehungen.
Als weiteren Beleg für die engen Verbindungen verwies Ajeti auf den Luftverkehr. Allein in dieser Woche seien 25 Direktflüge zwischen Prishtina und Stuttgart sowie vier weitere Flüge nach Karlsruhe/Baden-Baden geplant.
Abschließend zeigte sich der Botschafter überzeugt, dass diese Partnerschaft neue Möglichkeiten für die politische, wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit schaffen werde. Zugleich bekräftigte er seine Bereitschaft, gemeinsam mit der Landesregierung von Baden-Württemberg die bilateralen Beziehungen weiter voranzubringen.
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