Kosovo
Kurti empfängt die Auslandskosovaren und ermutigt sie, in den Kosovo zurückzukehren
Er betonte, dass im Kosovo derzeit Voraussetzungen geschaffen werden, um die Rückkehr der Auslandskosovaren zu fördern und ihre Einbindung in öffentliche Institutionen sowie in den Privatsektor zu ermöglichen.
Kurti empfängt die Auslandskosovaren und ermutigt sie, in den Kosovo zurückzukehren
Die Bewegung Vetëvendosje hat am Samstag ein Treffen mit Landsleuten aus der Diaspora veranstaltet. Daran nahm auch der amtierende Premierminister und VV Vorsitzende Albin Kurti teil.
Wie es in einem Facebook Beitrag heißt, “hat die Bewegung VETËVENDOSJE! ihre Treffen mit der Diaspora inzwischen zu einer Tradition gemacht. Jeden Sommer und zum Jahresende, wenn sich die meisten Auslandskosovaren im Kosovo aufhalten, organisieren wir Begegnungen, festliche Zusammenkünfte und Gespräche, um einander zumindest während dieser Ferienzeit nahe zu sein.
Wir sind der Diaspora stets dankbar und erkennen ihren historischen Beitrag an. Dieser reicht von der Organisation des friedlichen Widerstands und der Sicherung des sozialen Überlebens über die Finanzierung des Befreiungskrieges bis hin zum diplomatischen Engagement, mit dem die Anliegen des Kosovo in die Kanzleien der Welt getragen wurden. Heute wird dieser Beitrag durch zahlreiche talentierte, bekannte und angesehene Albaner fortgesetzt, die unser Land weltweit vertreten”, berichtet albinfo.ch.
An die Auslandskosovaren gerichtet sagte Kurti unter anderem: “Jede und jeder von euch, ganz gleich, wo ihr im Westen lebt, ist eine Art kleiner Botschafter der Republik Kosovo und der albanischen Nation. Doch all diese kleinen Botschafter zusammen bilden die größte Botschaft. Deshalb sind wir euch für euren Einsatz auf internationaler Ebene unendlich dankbar.”
Er betonte, dass im Kosovo derzeit Voraussetzungen geschaffen werden, um die Rückkehr der Auslandskosovaren zu fördern und ihre Einbindung in öffentliche Institutionen sowie in den Privatsektor zu ermöglichen.
“Im Kosovo entstehen durch die Rechtsstaatlichkeit, gute Regierungsführung, den Kampf gegen Korruption sowie Investitionen in die Landwirtschaft und die Armee die Voraussetzungen dafür, dass unsere Landsleute in ihre Heimat zurückkehren können”, sagte Kurti.
Abschließend heißt es in dem Facebook Beitrag, die nationale Geschichte sei zu einem großen Teil auch die Geschichte der albanischen Diaspora. Deshalb werde die Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber den Auslandskosovaren niemals enden.
Zugleich wird betont, dass die Diaspora nicht nur Teil der Geschichte, sondern auch von entscheidender Bedeutung für die Gegenwart und Zukunft des Kosovo sei. Sie habe das Land immer wieder dabei unterstützt, Demokratie und Politik weiterzuentwickeln, die Kultur zu fördern und staatliche Institutionen aufzubauen. Außerdem erinnere sie daran, dass die Heimat wichtiger sei als kurzfristige Interessen und dass alle gemeinsam Verantwortung für ihre Zukunft tragen.
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