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Kurti: 171 Ärztinnen und Ärzte kehrten 2025 in den Kosovo zurück, um dort zu leben und zu arbeiten

Bei der Eröffnung der vierten Ausgabe der "Swiss Medical School" in Prishtina würdigte Premierminister Albin Kurti den Beitrag albanischer Ärztinnen und Ärzte aus der Diaspora sowie ihre Zusammenarbeit mit den Gesundheitsfachpersonen im Kosovo.

Der kosovarische Premierminister Albin Kurti hat erklärt, dass im Jahr 2025 insgesamt 171 Ärztinnen und Ärzte in den Kosovo zurückgekehrt seien, um dort zu leben und zu arbeiten. Er bezeichnete diese Entwicklung als positiv für das Gesundheitswesen, berichtet albinfo.ch.

Diese Aussage machte Kurti am Samstag, dem 7. November, bei der Eröffnung der vierten Ausgabe der “Swiss Medical School”, die in Prishtina vom Verband albanischer Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz organisiert wird.

Mit Blick auf die Abwanderung von Gesundheitsfachpersonen erklärte der Premierminister, dass neben dem bekannten Phänomen des sogenannten “Brain Drain” in den vergangenen Jahren auch eine gegenläufige Entwicklung zu beobachten sei, nämlich die Rückkehr von Fachkräften in den Kosovo.

Kurti bedankte sich bei den Ärztinnen und Ärzten, die sich entschieden haben, zurückzukehren und ihre berufliche Laufbahn im Kosovo fortzusetzen. Seine Anerkennung galt auch jenen, die im Ausland tätig sind und durch Vorträge, Weiterbildungen sowie die Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen einen Beitrag leisten.

In seiner Rede erwähnte er zudem Investitionen in das Gesundheitswesen, darunter mehr als 5,5 Millionen Euro in die Gynäkologie, rund 1,45 Millionen Euro in die interventionelle Kardiologie sowie über drei Millionen Euro in die Neurochirurgie und Gefässchirurgie.

Der Premierminister betonte ausserdem, dass das Budget für die Liste der unentbehrlichen Arzneimittel von 35 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 64 Millionen Euro in diesem Jahr erhöht worden sei. Das Budget für Medikamente für Krebspatientinnen und Krebspatienten sei im gleichen Zeitraum von 8 auf 22 Millionen Euro gestiegen.

Die vierte Ausgabe der “Swiss Medical School”, die im Hotel Emerald in Prishtina stattfindet, bringt Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Gesundheitsfachpersonen aus dem Kosovo und der Diaspora, insbesondere aus der Schweiz, zusammen. Ziel ist es, den Wissens- und Erfahrungsaustausch zu fördern und die berufliche Zusammenarbeit weiter auszubauen.