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Prishtina mëson praktikat belge të menaxhimit
Vertreter der Stadt Prishtina diskutierten gemeinsam mit jenen der belgischen Stadt Antwerpen über Strategien städtebaulicher Planung
Vertreter der Stadt Prishtina lernten letzte Woche in einem Workshop, welche Strategien die belgischen Behörden im Umgang mit dem öffentlichen Raum und im Städtebau anwenden. Zusammen mit den Vertretern der belgischen Stadt Antwerpen übten sie das Arbeiten mit operativen Plänen.
Im Workshop ging es um Strategien städtebaulicher Planung, und um die Möglichkeiten, den öffentlichen Raum in Funktion des allgemeinen Wohls neu zu schaffen.
“Das war nur einer von vielen Workshops, die wir in den nächsten vier Jahren zur Entwicklung der Stadt Prishtina, zur Frage, wie wir die Stadt ihren Bewohnern zurückgeben können, haben werden. Wir diskutierten darüber, wie wir aus der Stadt ein gemeinschaftliches Gut machen können, wie wir sie entwickeln und gemeinsam erhalten können”, sagte der Vizebürgermeister von Prishtina, Dardan Sejdiu.
Er dankte dem ehemaligen Stadtpräsidenten von Antwerpen, dem Direktor für Städtebau von Antwerpen, und den anderen anwesenden Professoren dafür, ihre Erfahrungen im Workshop mit andern geteilt zu haben. Dadurch kamen zahlreiche Aspekte zur Sprache, mit welchen die belgischen Städtebauer sich im Verlauf der letzten fünfzehn Jahre auseinandergesetzt hatten.
“Wir als Stadt konnten von diesem Workshop viel lernen, und das Gelernte dient der allgemeinen Entwicklung der Hauptstadt der Republik Kosova”, sagte Sejdiu zum Abschluss, wobei er auch dem Direktor des belgischen Büros in Kosovo dankte, der diese fruchtbare Veranstaltung zu Gunsten der Stadt Prishtina ermöglicht hatte.
Der frühere Stadtpräsident von Antwerpen, Patrick Janssens, zeigte sich beeindruckt von den Bemühungen der neuen Stadtregierung Prishtinas zur Verbesserung des Lebens der städtischen Bevölkerung.
“Der öffentliche Raum ist der wichtigste Raum in einer Stadt, er gehört uns allen und wir sind alle gemeinsam dafür zuständig. Dort wo die Bevölkerung sich selbst um ihren öffentlichen Raum kümmert, entsteht unter den Menschen ein stärkeres Gemeinsamkeitsgefühl. Für uns war es wichtig, zwischen den verschiedenen Parteien eine Diskussion mit dem Ziel einer gelungenen Stadtplanung zu organisieren”, sagte er.
Er sagte, er sei beeindruckt von der Entschlossenheit und dem Ehrgeiz der neuen Regierung, aus Prishtina eine gute Stadt zu machen. “Wir hoffen, wiederzukommen und Wege zu finden, wie wir Ihnen dabei helfen können”, erklärte Janssens.
Zum aktuellen Workshop leisteten auch der Direktor der Abteilung für Stadtentwicklung der Gemeinde Prishtina, Liburn Aliu, der Direktor der Agentur für Stadtplanung in Antwerpen, Hardwin De Wever, und der Professor der Universität Antwerpen, Dirk Lauwers, Beiträge.
Zumeist ging es um die aktuelle städtebauliche Lage in der Stadt Prishtina, um die Notwendigkeit einer veränderten und verbesserten Planung, um die Planung und Verwaltung von städtebaulichen Projekten in Antwerpen während der letzten fünfzehn Jahre, und um die nachhaltige städtebauliche Planung der Mobilität der Bevölkerung.
“Die Gemeinde Prishtina wird auch in Zukunft solche Diskussionen führen und mit erfolgreichen Städten zusammenarbeiten, welche Herausforderungen der Art, wie wir sie heute haben, durch eigenen Einsatz und Bemühungen schon überwunden und gelöst haben”, hiess es am Workshop.
Es war dies die erste praktische Weiterbildung, die die Beamten der Stadt Prishtina von den belgischen Verwaltungsfachleuten erhielten. Es war die Idee von Präsident Shpend Ahmeti gewesen, innovative Ideen in die Hauptstadt zu bringen, wie sie vor allem in Städten der Europäischen Union zur Anwendung kommen.
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