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Florim Kadriu: Die Solidarität der Gesellschaft hat die Verbreitung der Angst besiegt
"Heute haben wir eine wichtige politische Auseinandersetzung gewonnen. Narrative und die Schürung von Angst sind auf die Realität und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft getroffen."
Die Ablehnung der SVP-Initiative “Gegen die 10-Millionen-Schweiz” durch das Volk hat bei einem grossen Teil der Schweizer Gesellschaft Optimismus ausgelöst. Die klare Antwort der Stimmberechtigten auf diese einschränkende und fremdenfeindliche Vorlage wird naturgemäss vor allem von ihren engagiertesten Gegnern begrüsst, darunter Politikerinnen und Politiker der Sozialdemokratischen Partei, Gewerkschaftsaktivisten und weitere gesellschaftliche Akteure.
Einer von ihnen ist Florim Kadriu, Gewerkschafter und sozialdemokratischer Aktivist. Gegenüber albinfo.ch erklärte er: “Heute haben wir eine wichtige politische Auseinandersetzung gewonnen. Narrative und die Schürung von Angst sind auf die Realität und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft getroffen, während die Politik der Spaltung und Einschüchterung der SVP von der Bevölkerung eine klare Antwort erhalten hat. Damit die Schweiz wirtschaftlich und gesellschaftlich weiter vorankommen und mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann, braucht es den Schutz der Löhne, die bilateralen Abkommen mit der Europäischen Union sowie ein funktionierendes System internationaler Regeln.”
Anschliessend bedankt er sich bei allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben, darunter auch die albanische Diaspora. “Ich möchte allen Kräften danken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, insbesondere den Aktivistinnen und Aktivisten von Unia, unserer albanischen Diaspora sowie den anderen Migrantendiasporas und meinen schweizerisch albanischen Politikerkolleginnen und Politikerkollegen für die parteiübergreifende Zusammenarbeit.
Gleichzeitig müssen wir die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen und uns in einer komplexen und vernetzten Welt für gute und pragmatische Lösungen einsetzen. Hohe Mieten und die Überlastung der Systeme sind Probleme, die angegangen werden müssen. Migrantinnen und Migranten leisten jedoch einen sehr wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Deshalb war die heutige Entscheidung die richtige”, so Florim Kadriu abschliessend.
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