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Die albanische Schule in Walenstadt öffnet wieder ihre Türen und knüpft an eine erfolgreiche Tradition des Albanischunterrichts in der Schweiz an

Eine erfreuliche Nachricht für die albanische Gemeinschaft in Walenstadt im Kanton St. Gallen: Nach einer mehrjährigen Unterbrechung öffnet die Albanische Schule LAPSH "Naim Frashëri" wieder ihre Türen für albanische Kinder und lässt damit eine wertvolle Tradition des Unterrichts und der Pflege der Muttersprache in dieser Stadt wieder aufleben.

Die Albanische Schule in Walenstadt nimmt in der Geschichte des ergänzenden Albanischunterrichts in der Schweiz einen besonderen Platz ein. Sie gilt als einer der erfolgreichsten Schulstandorte der LAPSH, nicht nur im Kanton St. Gallen, sondern auch schweizweit. Über viele Jahre hinweg war diese Schule ein wichtiger Ort der Vermittlung albanischer Sprache und Kultur, an dem mehrere Generationen albanischer Schülerinnen und Schüler ihre Muttersprache sowie die Geschichte, Kultur und Traditionen des albanischen Volkes erlernten, berichtet albinfo.ch.

Nach einer mehrjährigen Pause wird dieser Ort des Wissens und der Verbundenheit mit der Heimat dank des Einsatzes und Engagements von Menschen, denen die albanische Schule besonders am Herzen liegt, wieder zum Leben erweckt.

Das Besondere an dieser Wiedereröffnung ist die Zusammenarbeit zwischen einem ehemaligen Lehrer und seiner früheren Schülerin.

Dr. Vaxhid Sejdiu, der über viele Jahre in Walenstadt tätig war und einen wichtigen Beitrag zur Organisation und Weiterentwicklung des ergänzenden Albanischunterrichts geleistet hat, setzt sich mit einer neuen Initiative für die Wiedereröffnung dieses Schulstandorts ein.

Diesmal steht ihm seine ehemalige Schülerin Arbëreshë Nuhiu zur Seite. Sie besuchte einst selbst die Albanische Schule und engagiert sich heute dafür, den jüngeren Generationen die Möglichkeit zu geben, die Sprache ihrer Vorfahren zu erlernen und zu bewahren.

Dies ist ein bedeutendes Beispiel für die Fortführung der Mission der albanischen Schule in der Diaspora: Ehemalige Schülerinnen und Schüler werden heute zu Unterstützern und Organisatoren jener Schule, die sie einst selbst besucht haben.

Dank des gemeinsamen Engagements, der Zusammenarbeit mit albanischen Eltern und der unermüdlichen Bemühungen über mehrere Wochen hinweg konnten die Voraussetzungen für die Wiedereröffnung dieses Schulstandorts geschaffen werden.

Der Unterricht an der Albanischen Schule in Walenstadt wird von der Lehrerin Habibe Ramadani geleitet. Sie übernimmt die wertvolle Aufgabe, der jüngeren Generation die albanische Sprache zu vermitteln und sie im Geiste der Verbundenheit mit ihrer Sprache, Kultur und nationalen Identität zu fördern.

Eine Schule, die Generationen verbindet und die nationale Identität bewahrt

Die Wiedereröffnung der Albanischen Schule in Walenstadt ist weit mehr als die Eröffnung eines Klassenzimmers. Sie steht für die Fortführung einer nationalen Aufgabe, die es albanischen Kindern, die in der Schweiz aufwachsen, ermöglicht, ihre Muttersprache zu erlernen und die Verbindung zu ihren Wurzeln zu stärken.

In einer Zeit, in der die Bewahrung der albanischen Sprache in der Diaspora vor zahlreichen Herausforderungen steht, ist jede neue Klasse und jedes Kind, das in der Albanischen Schule Platz nimmt, ein wichtiger Erfolg für die Zukunft unserer Sprache.

Das Beispiel Walenstadt zeigt, dass die Arbeit der Lehrpersonen nicht endet, wenn die Schülerinnen und Schüler die Schule verlassen. Sie trägt auch viele Jahre später noch Früchte, wenn ehemalige Schülerinnen und Schüler zurückkehren, um die jüngeren Generationen zu unterstützen.

Arbëreshë Nuhiu ist ein besonders schönes Beispiel dafür, dass die Albanische Schule nicht nur Kinder ausbildet, die Albanisch lesen und schreiben können, sondern auch Menschen, die ihre Sprache lieben und Verantwortung für deren Erhalt übernehmen.

Die Albanische Schule LAPSH “Naim Frashëri” in der Schweiz spricht Arbëreshë Nuhiu ihren besonderen Dank für ihr Engagement und ihren Einsatz bei der Wiedereröffnung dieses Schulstandorts aus. Ebenso gilt der Dank der Lehrerin Habibe Ramadani, die für einen reibungslosen Ablauf des Unterrichts sorgen wird.

Ein besonderer Dank richtet sich auch an die albanischen Eltern aus Walenstadt und Umgebung. Indem sie ihre Kinder für den Albanischunterricht anmelden, zeigen sie ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Verbundenheit mit ihrer Muttersprache.

Möge die Wiedereröffnung der Albanischen Schule in Walenstadt auch für andere albanische Gemeinschaften in der Schweiz als Vorbild und Inspiration dienen!

Denn überall dort, wo eine Albanische Schule ihre Türen öffnet, wird die Verbindung zur Heimat gestärkt, ein Teil unserer nationalen Identität bewahrt und eine Brücke zwischen den Generationen gebaut.

Die albanische Sprache ist unser wertvollstes Gut. Bewahren wir sie und geben wir sie von Generation zu Generation weiter!