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Abkommen im Paket zwischen Kosova und Serbien
Kosova und Serbien haben vier Verträge unterzeichnet, unter anderem die Gründung des Bundes serbischer Gemeinden in Kosova und ein Abkommen bezüglich Telekommunikation. Kosova wird künftig die Vorwahlnummer 383 haben.
Nach einer schwierigen Verhandlungsrunde in Brüssel haben beide Regierungschefs Isa Mustafa und Aleksander Vuciq ein Abkommen im Paket unterzeichnet. Darin sind vier Einzelverträge enthalten: die Gründung des Bundes serbischer Gemeinden in Kosova, ein Abkommen über die Telekommunikation, die Energie und für die Entfernung der Barrikaden auf dem Fluss Ibër in Mitrovica im Norden von Kosova.
Der kosovarische Vizeregierungschef Hashim Thaci hat die Unterzeichnung des Abkommens im Paket bestätigt.
„Das Abkommen wurde unterschrieben. Ich versichere, dass jedes Abkommen mit der Verfassung unseres Landes übereinstimmt“. Auch die Gründung der Assoziation der serbischen Gemeinden in Kosova stehe im Einklang mit der Verfassung des Kosova, so Thaci. Der Bund der serbischen Gemeinden in Kosova werde keine exekutive Kompetenzen haben, so wie die serbische Seite verlangt hat.
Auch die Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik Frederika Mogherini meldete per twitter die Unterzeichnung des Abkommens im Paket zwischen Kosova und Serbien, nach einem langen Tag der Verhandlungen.
Laut diesem Abkommen wird Kosova eine internationale Vorwahlnummer erhalten. Im Namen von Kosova wird Österreich den entsprechenden Antrag stellen.
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