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“Dardania” repräsentiert die albanische Tradition beim “Tag der Vielfalt”
Seit 32 Jahren Botschafterin der albanischen Kultur!
Bei der traditionellen multikulturellen Veranstaltung “Tag der Vielfalt” in der Alten Kaserne in Winterthur hat die Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania” erneut ihre 32-jährige Mission zur Förderung der albanischen Kultur in der Schweiz unter Beweis gestellt. Mit zwei künstlerischen Programmen hinterliess sie einen besonderen Eindruck beim Publikum sowie bei den anderen teilnehmenden Gemeinschaften, insbesondere bei den Schweizerinnen und Schweizern.
Die albanische Çifteli weckt das Interesse des internationalen Publikums!
Der erste Auftritt fand am Nachmittag statt und war dem traditionellen albanischen Instrument, der Çifteli, gewidmet. Die Schwestern Aurelia und Kleofina Balaj boten nicht nur eine musikalische Darbietung, sondern informierten die Anwesenden auch über die Geschichte, den Aufbau und die Spielweise dieses Instruments, das von den Albanern seit Jahrhunderten genutzt wird.
In einer sehr interessanten Präsentation erklärte Aurelia, wie die Çifteli gehalten und gespielt wird, wie ihre charakteristischen Klänge entstehen und welche Entwicklung das Instrument im Laufe der Jahre durchlaufen hat. Heute gibt es sogar Varianten mit Halbtönen, die ein breiteres melodisches Spektrum ermöglichen. Die Präsentation weckte grosses Interesse bei Besucherinnen und Besuchern verschiedener Nationalitäten, darunter Türken, Schweizer, Bolivianer, Kurden und viele andere. Sie erhielten während fast einer Stunde einen direkten Einblick in einen wichtigen Teil des albanischen musikalischen Erbes.
Das Publikum würdigte diese Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus und besonderer Begeisterung und bewies damit einmal mehr, dass die albanische Folklore eine universelle Sprache der Kultur bleibt.
Den Höhepunkt des Programms bildete der gemeinsame Tanz mit dem Publikum, bei dem sich zahlreiche Menschen unterschiedlicher Nationalitäten den Schritten der albanischen Tänze anschlossen und die Bühne in ein wahres Symbol des Zusammenlebens und des interkulturellen Respekts verwandelten.
Ein Erfolg, der auf Teamarbeit basiert!
Während der gesamten Veranstaltung war der Präsident des Vereins, Shefqet Cakolli, trotz seines Alters ständig mit der Koordination und dem reibungslosen Ablauf des Programms beschäftigt. Unterstützt wurde er vom künstlerischen und organisatorischen Team: Arbnorja und Dhurata als Assistentinnen der Choreografie, Besiana, die für die fotografische Dokumentation verantwortlich war, Klodiani, der bei der Vorbereitung der Trachten half, Muhameti als Choreograf der traditionellen Volkstänze sowie Samiri als Solist und ehemaliger Tänzer des Vereins.
In einer Zeit, in der der Wert eines Ensembles nicht an der Anzahl seiner Auftritte, sondern an seiner künstlerischen Qualität, der Authentizität der Volkstrachten und dem professionellen Bühnenauftritt gemessen wird, hat die Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania” erneut die hohen Standards bewiesen, die sie seit mehr als drei Jahrzehnten auszeichnen.
Auch die Gastronomie wird Teil der Präsentation sein!
Beim Festival fehlten auch die Stände mit traditionellen Speisen verschiedener Völker nicht. Inspiriert von dieser Atmosphäre verpflichtete sich der Vorstand der Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania”, an der nächsten Ausgabe auch mit traditioneller albanischer Gastronomie teilzunehmen und damit die kulturelle Präsentation unserer Gemeinschaft weiter zu bereichern.
Bis zum Schluss im Einsatz für das Festival!
Das Festival endete in den späten Nachtstunden, und der Vereinspräsident gehörte zu den letzten Personen, die das Veranstaltungsgelände verliessen. Gleichzeitig war er Teil des Organisationsteams und trug zum reibungslosen Ablauf sämtlicher Festivalaktivitäten bei. Diese Arbeit setzte sich auch während des heutigen Tages fort.
Mit diesem Auftritt bestätigte die Kultur- und Kunstgesellschaft “Dardania” erneut ihre Rolle als würdige Botschafterin der albanischen Kultur in der Schweiz und zeigte, dass Tradition, Kunst und nationale Identität weiterhin Menschen und Kulturen über Grenzen hinweg verbinden.
Winterthur, 08.06.2026
Shefqet Cakolli
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