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Der Bundesrat reist in den Kanton Wallis
Am ersten Tag der Bundesratsreise 2024 ist die Landesregierung unter der Leitung von Bundespräsidentin Viola Amherd in den Walliser Städten Sitten und Brig-Glis mit der Bevölkerung und mit den kantonalen und kommunalen Behörden zusammengekommen. Ausserdem stand am Donnerstag, 27. Juni, ein Spaziergang durch die Reben oberhalb der Gemeinde Salgesch auf dem Programm. Der Rundgang mit Aussicht auf den Pfynwald wird auch als Smaragdeidechsenweg bezeichnet.
Während des Spaziergangs, an dem Gemeindevertreter und eine Delegation des Walliser Staatsrates teilnahmen, kamen die Landwirtschaft und der Weinbau zur Sprache, der nachhaltige, kleinräumige Tourismus in der Region sowie deren Flora und Fauna – darunter auch die seltenen und scheuen Smaragdeidechsen, nach denen der Weg benannt ist.
Zu den zentralen Elementen jeder Bundesratsreise zählen die Treffen mit der Bevölkerung und den Behörden. In Sitten fand der öffentliche Apéro am Vormittag auf der Rue du Grand-Pont statt, während er in Brig-Glis am Nachmittag im Hof des Stockalperschlosses durchgeführt wurde.
Die diesjährige Reise ist die insgesamt fünfte in der Amtszeit einer Bundespräsidentin oder eines Bundespräsidenten aus dem Wallis. Zwei Reisen fanden unter Bundespräsident Roger Bonvin statt (1967 und 1973), zwei weitere unter Bundespräsident Pascal Couchepin (2003 und 2008). Josef Escher war ebenfalls ein Walliser Bundesrat, amtete jedoch nie als Bundespräsident. Ausserdem gibt es Bundesratsreisen erst seit 1957.
Zum Ausklang des ersten Tages der diesjährigen Reise wird der Bundesrat im Bezirk Goms unter anderem Walliser Sagen hören. Nachdem der erste Reisetag vor allem der Landwirtschaft und der Natur gewidmet war, wird das Programm des zweiten Tages im Oberwallis insbesondere die Geschichte der Gegend thematisieren.
In der Gemeinde Ernen im Bezirk Goms und im Weiler Bitschji ob Naters hat die Landesregierung unter der Leitung von Bundespräsidentin Viola Amherd am Freitag, 28. Juni 2024, den zweiten Tag der diesjährigen Bundesratsreise verbracht. Ein Schwerpunkt lag auf der Geschichte und der grossen, auch internationalen Ausstrahlung des Musikdorfes Ernen.
Das Festival Musikdorf Ernen findet jeweils in den Sommermonaten statt und umfasst Konzerte und Lesungen. Dieses Jahr zählen unter anderem Kammerkonzerte des internationalen Trio Gaspard zum Programm. Für die Landesregierung gab es im Vorfeld der Konzert-Reihe eine Kostprobe. Davor erhielten die Mitglieder des Bundesrates und der Bundeskanzler eine Führung durch Ernen, wo unter anderem das Tellenhaus mit den ältesten datierten Tellfresken der Schweiz (1578) zu sehen ist. Letzte Station der Bundesratsreise 2024 war ein privat angelegter See im Weiler Bitschji ob Naters.
Die Treffen mit der Bevölkerung und den Behörden, wie sie im Rahmen von Bundesratsreisen üblich sind, fanden bereits am ersten Reisetag statt – in der Kantonshauptstadt Sitten und im Oberwalliser Hauptort Brig-Glis. Auf einer Rundtour bei Salgesch, dem sogenannten Smaragdeidechsenweg, kamen die Artenvielfalt, der Rebbau und der kleinräumige, nachhaltige Tourismus zur Sprache. Bundesratsreisen führt die Landesregierung seit 1957 durch. Die diesjährige Reise war die insgesamt fünfte in der Amtszeit einer Bundespräsidentin oder eines Bundespräsidenten aus dem Wallis.
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