DE Balkani
Der Rat der Albaner der Schweiz verurteilt den Terrorangriff
Der Rat der Albaner der Schweiz verurteilt den Terrorangriff auf die Polizei der Republik Kosovo aufs Schärfste.
Am frühen Morgen bemerkte die Polizei der Republik Kosovo, dass zwei Lastwagen ohne Nummernschilder die Einfahrt zu einer Brücke im Norden von Kosovo blockierten. Während die Polizei Nachschau hielt, griffen etwa 30 schwerbewaffnete und von Serbien organisierte Männer die Polizei der Republik Kosovo unter anderem mit Handgranaten an. Dabei wurde ein Polizist erschossen und zwei weitere wurden verletzt. Bei diesem Angriff handelt es sich offensichtlich um eine lange und gut geplante Operation. Die Polizisten wurden in einen Hinterhalt gelockt.
Die schwerbewaffneten Männer verschanzten sich in einem Kloster und lieferten sich bewaffnete Kämpfe mit den Spezialeinheiten der Polizei der Republik Kosovo. Der kosovarische Premierminister Albin Kurti hat die bewaffneten Männer gestern mehrmals öffentlich aufgefordert, die Waffen nieder zu legen und sich zu ergeben. Es gab bereits früher diverse Hinweise, dass Klöster dafür missbraucht werden, um schwere Waffen zu lagern.
Seit geraumer Zeit fordert die Regierung der Republik Kosovo die KFOR auf, die Umwandlung der Klöster in operative Zentren für extremistische Gruppierungen, welche von Serbien und Russland organisiert werden, zu unterbinden. Nun zeigt der gestrige Terroranschlag und die Verschanzung der Angreifer hinter den Mauern eines Klosters, dass die Regierung der Republik Kosovo zu Recht auf diesen Missbrauch von religiösen Häusern hinwies.
Wir verurteilen diesen Terrorakt aufs Schärfste. Gleichzeitig fordern wir sowohl die Schweiz als auch die EU auf, diesen Terrorakt gegen die Republik Kosovo nicht nur zu verurteilen, sondern die Anstifter dieser rohen Gewalt beim Namen zu nennen. Dafür ist die serbische Regierung verantwortlich.
Der Rat der Albaner der Schweiz
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