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Diaspora überweist 2 Milliarden Euro jährlich
Agim Shabani von AKB sagte, dass nur nach Kosova jährlich rund 1 Milliarde Euro überwiesen wird. Wenn man noch die Überweisungen nach Albanien dazu rechnet, dann summieren sich die Geldsendungen auf 2 Milliarden Euro.
Die albanische Diaspora ist die grösste Kraft, die die Wirtschaft in Kosova und Albanien unterstützt – mit jährlichen Geldsendungen in Höhe von 2 Milliarden Euro, sagte Agim Shahini, Vorsitzender der kosovarischen Wirtschaftsallianz (AKB) in einem Forum in Linz/Österreich.
Im Rahmen der Aktivitäten „Wochen der kosovarischen Wirtschaft 2016“ macht AKB mit der Werbekampagne für kosovarische Produkte weiter, heisst es in einer Medienmitteilung.
AKB, SWV und WKÖ organisierten in Linz das Wirtschaftsforum Kosova-Österreich, mit dem Ziel, die Investitionspotentiale für gemeinsame Investitionen in Kosova zu präsentieren. Anwesend waren Vertreter von über 150 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen.
Shahini sagte, Kosova und Albanien erhalten jährlich rund 2 Milliarden Euro an Geldsendungen aus der Diaspora. „Dies ist eine sehr konkrete Hilfe für die Wirtschaft beider Länder, darum sind wir hier, um Danke zu sagen, für die vielseitige Unterstützung seit sehr vielen Jahren“, sagte Shahini. Er rief die Unternehmer aus der Diaspora dazu auf, in Kosova zu investieren. Das Land habe die nötige gesetzliche Infrastruktur geschaffen und garantiere Investitionen aus dem Ausland.
Das Finanzministerium erhält laufend Empfehlungen von Investoren und von der Diaspora bezüglich der anstehenden Finanz –und Steuerreform, die die Investitionsbedingungen im Land verbessern soll, sagte der
Die Präsidentin von SWV, Doris Margreiter, zeigte sich begeistert vom Auftritt von Kosova in diesem Forum und von den Investitionsmöglichkeiten, die das Land für österreichische Investoren bietet. In Zukunft strebt sie eine engere Zusammenarbeit mit AKB und mit den Institutionen des Landes zusammenarbeiten. „Wir werden Ihrer Einladung folgen und in naher Zukunft Kosova besuchen und Sie auf dem Weg der EU-Integration und bei der Erfüllung von EU-Standards helfen“, sagte Margreiter.
Am Ende des Forums konnten die Teilnehmer kosovarische Produkte auskosten.
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