DE Balkani
Die albanische Ministerin kündigt Initiativen für die Rechte der Diaspora in Griechenland an
Der erste offizielle Besuch der albanischen Ministerin für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Eliza Spiropali, der übermorgen in Athen stattfindet, wird mit großem Interesse erwartet.
Mit besonderem Fokus auf die albanische Diaspora in Griechenland wird die albanische Ministerin für Europa und auswärtige Angelegenheiten, Eliza Spiropali, übermorgen ihre erste offizielle Visite in Athen absolvieren. Dieser Besuch wird sowohl in politischen Kreisen als auch innerhalb der albanischen Gemeinschaft vor Ort mit großem Interesse verfolgt.
Ein klares Beispiel für diesen Ansatz ist ihr Interview mit der griechischen Zeitung Ta Nea, in dem Spiropali betont, dass sie in die griechische Hauptstadt komme, um mit ihrem griechischen Amtskollegen Giorgos Gerapetritis “über alles” zu sprechen, und Griechenland als strategischen Partner Albaniens bezeichnet.
In dem Interview misst die albanische Ministerin auch der Rolle der albanischen Diaspora in Griechenland große Bedeutung bei. Sie erklärt, dass sie Themen wie die Erleichterung administrativer Verfahren, die Einführung der albanischen Sprache als Wahlfach an griechischen Schulen sowie die Finalisierung des Abkommens über die Sozialversicherungen ansprechen werde, das eine gerechte Anerkennung von Renten und Beiträgen albanischer Migrantinnen und Migranten in Griechenland gewährleisten soll.
In zwei der vier Interviewfragen hebt die albanische Chefdiplomatin mit Blick auf die Gesprächsagenda hervor, dass der Dialog umfassend sein werde, “360 Grad”, wie sie es formuliert, und sowohl die bestehende Zusammenarbeit als auch jene Bereiche umfasse, in denen weiterer Verbesserungsbedarf besteht, berichten Medien aus Tirana.
Zudem geht Spiropali auf den europäischen Integrationsprozess ein, den sie als strategisches Ziel und praktische Notwendigkeit für Albanien bezeichnet. Sie würdigt die Unterstützung Griechenlands sowohl in der Vergangenheit als auch heute und zeigt sich optimistisch, dass die griechische EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2027 die Erweiterung und den Westbalkan ins Zentrum der europäischen Agenda rücken wird.
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