Frauen
“Die Botschafterin von Gjakova”
Leonora Binishi Zajmi, albanische Ärztin, die sich in der Schweiz spezialisierte und als Psychiaterin und Psychotherapeutin in Wil praktiziert, kam mit einem Preis aus ihrem Urlaub in ihrer alten Heimat zurück in die Schweiz.
Die Stadt ihrer Kindheit ehrte sie mit dem Preis “Botschafterin von Gjakova”. Durch sie sei auch die Stadt Gjakova bekannt geworden.
Die Organisation “Variety” hatte diese Initiative gestartet und wurde auch vom Diaspora-Ministerium unterstützt.
“Diese Preisverleihung ist eine grosse Ehre für mich und meine Arbeit im Dienste der Menschheit. Meine Patienten werden sicherlich stolz darauf und zufrieden sein”, sagt sie für albinfo.ch Leonoa Binishi-Zajmi.
90% der Patienten von Binishi-Zajmi sind Albaner – sie ist die einzige albanische Psychiaterin in der Schweiz, bestätigt die Ärztin. Sie arbeite hauptsächlich mit Migranten, die psychische Probleme haben. Die hält Vorträge und Workshops für Ärzte aber auch für betroffene Familienangehörige.
Der Preis “Botschafter von Gjakova” wurde bisher an mehreren Persönlichkeiten der Stadt verliehen, die einen geschätztn Beitrag für die Stadt geleistet haben. Den Preis bekam bisher der Sänger Avni Mula, der Physiker Jahja Kokaj, der Sänger Florent Nushi, der Schauspieler Mirush Kabashi, der Geiger Shk¨lzen Doli, die Sopranosängerin Flaka Goranci, der Architekt Emin Riza, der Schriftsteller und Historiker Jusuf Buxhovi sowie die Fussballer Ardian Kozniku, Besnik Hasi und Lorik Cana.
Die Psychiaterin Binishi Zajmi war Abgeordnete des Parlaments des Kosovo in den 90er Jahren. Sie unterschrieb die Unabhängigkeitserklärung vom 2. Juli 1990. Seit dieser Zeit lebt und arbeitet sie in der Schweiz.
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