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Heute wird der Bericht über den “Organhandel” publiziert
Der amerikanische Oberstaatsanwalt Clint Williamson veröffentlicht morgen seinen Bericht im Zusammenhang mit den Behauptungen von Dick Marty. Er bestätigt, ob es einen Organhandel durch die UÇK gab oder nicht.
Nach einer drei Jahre dauernden Untersuchung wird der amerikanische Oberstaatsanwalt Clint Williamson seinen Bericht im Zusammenhang mit den Behauptungen des Schweizer Ständerats Dick Marty betreffend den Handel von Organen durch die UÇK in Brüsse
Williamson stellt seinen Bericht der Öffentlichkeit um 10.30 Uhr an einer Medienkonferenz vor.
Der Oberstaatsanwalt der Sonderermittlungseinheit hatte seine Untersuchungen vor einigen Tagen abgeschlossen; die Medien berichteten, dass er keinerlei Fakten gefunden habe, wonach es einen Handel mit Organen im sogenannten “Gelben Haus” im Norden Albaniens von Seiten der ehemalige Befreiungsarmee Kosovas gegeben hätte.
Jedoch gab es in Kosovo, laut den Medien in Prishtina, ermordete und verschwundene serbische Zivilisten, deshalb könnten sich einige ehemalige ranghöhere Angehörige und Guerillakämpfer der ehemaligen UÇK vor der Justiz unter Anklage wegen Kriegsverbrechen verantworten müssen.
Wie Koha ditore berichtet, könnten aufgrund der Untersuchungen von Williamson einige Offiziere der UÇK wegen des Verdachts des Verschwindenlassens mehrerer Serben im Dorf Zoqisht bei Rahovec angeklagt werden. Zur Anklage gegen diese ehemaligen Guerillas wird es nicht kommen, solange das Gericht für Kriegsverbrechen seine Arbeit nicht aufnimmt.
Wie es in der erwähnten Zeitung weiter heisst, umfasst die Anklage die Ermordung von Zivilisten sowie deren Folter und Festhaltung unter unmenschlichen Bedingungen, doch nicht auch die Entfernung von Organen, wie es der Schweizer Ständerat Dick Marty in seinem Bericht erwähnte.
Oberstaatsanwalt Williamson begann vor rund drei Jahren mit diesen Untersuchungen, um den schwersten Vorwurf, der der UÇK von internationaler Seite gemacht wurde, zu prüfen: den Vorwurf des Organhandels. Sowohl die ehemaligen Guerillakämpfer der UÇK, aber auch Behördenvertreter Albaniens hatten verlangt, dass möglichst schnell Licht in diese Beschuldigungen, die auch dem Image des albanischen Staates schaden, gebracht werde.
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