Religion
Imame und Priester bauen Brücken der Zusammenarbeit durch Fussballspiel
Imame und Priester bauen Brücken der Zusammenarbeit durch Fussballspiel
Unter dem Motto „Wir sind nicht da, um gegeneinander sondern miteinander zu spielen“, spielte der Union albanischer Imame in der Schweiz ein Fussballspiel mit Vertretern der reformierten Landeskirche Aargau.
Sieben Imame, sechs Priester und weitere Mitglieder der jeweiligen Moscheen und Kirchen spielten gemeinsam ein Fussballspiel. Beide Seiten wollten gewinnen, doch am Ende waren die Imame erfolgreicher. Das Spiel wurde in einer freundlichen Atmosphäre bestritten.
Der Präsident der Reformierten Landeskirche Aargau, Christoph Weber-Berg, spielte den ersten Spielzug und sagte: „Heute steht der Dialog und der Fussball im Mittelpunkt und nicht die politischen Diskussionen um das Thema Burka-Verbot. Wir sind da, um nicht gegeneinander sondern miteinander zu spielen.“
Nehat Ismaili, Vorsitzender der Union albanischer Imame in der Schweiz, schrieb in einem Facebook-Eintrag, dass das Fussballspiel in einer freundlichen Atmosphäre bestritten wurde. Es war ein wunderbares Fussballspiel.
Nach dem Treffen tauschten die Veranstalter symbolische Geschenke, die für den gegenseitigen Respekt und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen stehen sollen.
Die Veranstalter wollen solche Treffen und Aktivitäten auch in Zukunft organisieren. Das Freundschaftsspiel soll nächstes Jahr jedenfalls stattfinden.
Irfan Agushi
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