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Kosovo wird plötzlich zum Haupthindernis für die WM-Qualifikation der Schweiz.
Jakin: „Was Kosovo leistet, ist außergewöhnlich. Aber wenn sich unsere Qualifikation im letzten Spiel entscheidet, dann nehmen wir diese Herausforderung an.“
Der Auswärtssieg des Kosovo gegen Schweden und das enttäuschende Unentschieden der Schweiz gegen Slowenien haben die Position der Nati im Rennen um die WM 2026 deutlich verändert. Damit wird Kosovo plötzlich zum ernsthaftesten Hindernis für die direkte Qualifikation der Schweiz für die Weltmeisterschaft – ein Ziel, das bis gestern noch als sicher galt, schreibt albinfo.ch.
Diese „Überraschung“ ist derzeit das Hauptthema in den Schweizer Sportnachrichten und Analysen. Mit nun sieben Punkten bleibt Kosovo der einzige direkte Verfolger der Schweiz, die zehn Punkte hat, in der gemeinsamen Gruppe. Sollte die Schweiz am 15. November gegen Schweden nicht gewinnen, könnte Kosovo der Schweiz nicht nur die direkte WM-Qualifikation, sondern auch die Teilnahme insgesamt streitig machen vorausgesetzt, Kosovo gewinnt am 18. November gegen die Schweiz.
Die Schweiz blieb auch im vierten Qualifikationsspiel ohne Gegentor. Dennoch blieb der angestrebte Sieg in Slowenien aus. Das nächste Heimspiel gegen Schweden ist nun umso wichtiger, sagte Nationaltrainer Murat Yakin gegenüber Schweizer Medien wie blick.ch, 20 Minuten und bluewin.ch.
Das WM-Ticket muss also noch warten. Mit einem Sieg in Slowenien und Schützenhilfe aus Schweden hätte die Nati die Teilnahme bereits sichern können jetzt ist die Lage völlig anders: Da Kosovo in Schweden gewann und die Schweiz in Slowenien nur ein 0:0 erreichte, liegen die Kosovaren nur drei Punkte hinter Yakins Team.
Die Schweizer müssen zudem noch zum letzten Qualifikationsspiel nach Kosovo reisen. Um ein emotionales „Finale“ zu vermeiden, brauchen sie am 15. November in Genf einen Sieg gegen Schweden, berichtet albinfo.ch. „Wenn wir unser Spiel durchziehen, bin ich überzeugt, dass wir wieder gewinnen können. Natürlich werden wir zu Hause gegen Schweden auf Sieg spielen“, sagte Yakin.
Er hat keine Angst vor einem Finale in Prishtina. “Was Kosovo leistet, ist außergewöhnlich. Aber wir haben vor niemandem Angst. Und wenn sich die Qualifikation im letzten Spiel entscheidet, dann nehmen wir diese Herausforderung an.”
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