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Schweiz präsidiert internationales Migrationsforum
Am 1. Januar übernimmt die Schweiz den Vorsitz der «Intergovernmental Consultations on Migration, Asylum and Refugees (IGC)». In diesem Forum tauschen sich 17 Mitgliedstaaten aus Europa und Übersee zu Themen rund um die Migration aus. Das Jahr 2025 steht unter dem Motto «Das Potential der Migration für den Arbeitsmarkt maximieren».
Migration ist – nicht nur in der Schweiz – eines der prägenden Themen in der politischen Debatte, wobei viele Länder vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Es ist daher im Interesse der Staaten, sich untereinander auszutauschen. Diesem Zweck dient das Forum «Intergovernmental Consultations on Migration, Asylum and Refugees (IGC)». Hier können Migrationsexperten aus 17 Zielstaaten Strategien, Praktiken und Daten untereinander austauschen und voneinander lernen.
Die Schweiz ist Gründungsmitglied des 1985 ins Leben gerufenen Forums und übernimmt im Jahr seines 40-jährigen Bestehens den Vorsitz. Das Staatssekretariat für Migration wird im Laufe des Jahres mehrere hochrangige Treffen organisieren, bei denen auch Bundesrat Beat Jans vertreten sein wird. Daneben finden auf operativer Ebene Meetings und Workshops statt, an denen Experten der verschiedenen Länder ihre Erfahrungen einbringen.
Die Schweiz wählte für 2025 das Thema: «Das Potential der Migration für den Arbeitsmarkt maximieren». Es steht für eine Herausforderung, die auch eine Chance ist: Viele westliche Gesellschaften sehen sich mit einem wachsenden Migrationsdruck konfrontiert. Gleichzeitig herrscht in zahlreichen Ländern Fachkräftemangel, verursacht nicht zuletzt durch eine Überalterung der Bevölkerung. Migranten und Flüchtlinge können einen wichtigen Beitrag zu Wirtschaftswachstum und Wohlstand leisten. Welche Rezepte diesem Zweck dienen, ist zentraler Bestandteil der Gespräche und des Erfahrungsaustausches im Rahmen der IGC.
Für die Schweiz ist die Mitgliedschaft bei den IGC ein wesentlicher Teil ihrer internationalen Migrationspolitik. Mit dem Vorsitz unterstreicht die Schweiz ihre führende Rolle in diesem Zusammenhang und erhält Gelegenheit, ihre Expertise auf internationaler Ebene einzubringen.
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