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Über zwei Millionen Ausländer leben in der Schweiz
Der Wanderungssaldo der EU/EFTA-Staatsangehörigen hat sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr stabilisiert (+0.3%), derjenige der Drittstaatsangehörigen ist etwas gestiegen (6.5%).
Insgesamt beträgt der Wanderungssaldo im Jahr 2018 rund 54 700 Personen, was einer Zunahme von 2.9% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ende 2018 lebten 2 081 169 Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz, 68% stammen aus EU/EFTA-Staaten.
Der Wanderungssaldo der EU/EFTA-Staatsangehörigen ist 2018 gegenüber dem Vorjahr mit 30 880 Personen stabil geblieben (+81 Personen; +0.3%). Die Entwicklung bei den einzelnen Staaten ist dabei unterschiedlich: Den höchsten Wanderungssaldo weist 2018 mit 7804 Personen Italien auf (+1196 Personen im Vergleich zum Vorjahr). An zweiter Stelle steht Deutschland (5674 Personen; +1180 Personen), gefolgt von Frankreich (5091 Personen; -859 Personen). Der Wanderungssaldo der portugiesischen Staatsangehörigen ist 2018 mit -2053 Personen (-1480 Personen im Vergleich zum Vorjahr) zum zweiten Mal in Folge negativ.
Abgenommen hat auch der Wanderungssaldo der sogenannten EU-2-Staaten (Rumänien und Bulgarien): Gegenüber 2017 hat ihr Wanderungssaldo um rund einen Drittel (-989 Personen) abgenommen. Für die EU-2-Staaten gilt noch bis zum 31. Mai 2019 die Ventilklausel.
Der Wanderungssaldo der kroatischen Staatsangehörigen beträgt im Jahr 2018 gesamthaft 429 Personen und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr verfünffacht. Der Bundesrat hat anfangs Dezember 2018 entschieden, die Übergangsphase für erwerbstätige Personen aus Kroatien bis Ende 2021 zu verlängern.
Die gesamte Einwanderung in die ständige ausländische Wohnbevölkerung ist im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 2284 Personen (+1.7%) gestiegen und beträgt 140 087 Personen. Gleichzeitig ist die Auswanderung mit 80 749 Personen im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls angestiegen (+1645 Personen; +2.1%). Für das Jahr 2018 resultiert ein Wanderungssaldo von 54 763 Personen und damit ein leicht höherer Wert als im Vorjahr (+1542 Personen; +2.9%).
Italiener an erster Stelle
Ende Dezember 2018 lebten insgesamt 1 422 999 Staatsangehörige der EU/EFTA-Staaten und 658 170 Drittstaatsangehörige in der Schweiz. Die Italienerinnen und Italiener sind auch im Jahr 2018 mit 322 127 Personen die grösste ausländische Bevölkerungsgruppe in der Schweiz.
Die zweitgrösste Ausländergruppe bilden die deutschen Staatsangehörigen (307 866 Personen), gefolgt von portugiesischen Staatsangehörigen (265 518 Personen).Wie bereits in den Jahren zuvor ist auch 2018 die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit mit knapp 48% der wichtigste Einwanderungsgrund. An zweiter Stelle folgt mit rund 30% der Familiennachzug: Im Jahr 2018 sind gesamthaft 42 636 Ausländerinnen und Ausländer im Familiennachzug in die Schweiz eingewandert; der Familiennachzug zu Schweizer und Schweizerinnen macht rund einen Fünftel aus.Im Jahr 2018 wurden gesamthaft 42 225 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Abnahme von 1948 Personen (-4.4%).
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