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Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19 Impfungen in der Schweiz
Mit 3'466 (65,3 %) war der grössere Teil der Meldungen nicht schwerwiegend, 1'838 (34,7 %) Meldungen wurden als schwerwiegend eingestuft
Die Mehrzahl der Meldungen erfolgten durch medizinische Fachpersonen, 1’612 Meldungen (30,4 %) kamen direkt von Betroffenen bzw. Patientinnen oder Patienten. Die Betroffenen waren im Mittel 57,7 Jahre alt (Spanne 16–101), wobei 21,9 % 75 Jahre oder älter waren. In den als schwerwiegend eingestuften Fällen lag das mittlere Alter bei 61,3 Jahren und bei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall bei 80,7 Jahren. In 133 der schwerwiegenden Fälle sind Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Trotz einer zeitlichen Assoziation gibt es in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall war.
Der grössere Teil der Meldungen bezog sich auf Frauen, in einigen Meldungen wurde das Geschlecht nicht angegeben. 3’279 (61,8 %) der Meldungen beziehen sich auf den Covid-19 Impfstoff von Moderna und 1’934 (36,5 %) auf den Impfstoff Comirnaty® von Pfizer/BioNTech. In 91 (1,7 %) der Fälle wurde der Impfstoff nicht spezifiziert.
Die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen über unerwünschte Wirkungen ändern das positive Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe nicht. Bekannte Nebenwirkungen der Covid-19 Impfstoffe sind in den Arzneimittelinformationen aufgeführt. Diese werden laufend aktualisiert und auf www.swissmedicinfo.ch publiziert.
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