Welt
Bundesratsreise führt in der Zentralschweiz an Stätten der Traditionen und des Umbruchs
Mit Schwyz, Uri und Nidwalden besucht die Landesregierung unter der Leitung von Bundespräsident Ueli Maurer auf der diesjährigen Bundesratsreise gleich drei Kantone der Zentralschweiz. Zum Auftakt standen am Donnerstag, 4. Juli 2019, Etappen im Kanton Schwyz und im Kanton Uri auf dem Programm
Der Bundesrat in corpore besuchte zum ersten Mal seit 1941 das Bundesbriefmuseum. Die moderne Ausstellung zeigt auf, wie sich die Alte Eidgenossenschaft mit dem Wandel der Zeit erweitert hat, und beleuchtet, wie die eidgenössischen Mythen entstanden sind.
Danach wurden die Mitglieder des Bundesrates und der Bundeskanzler von den Kantons- und Gemeindebehörden empfangen und trafen sich mit der Bevölkerung zum Apéro im Zentrum von Schwyz. Anschliessend reiste die Landesregierung ab Brunnen mit dem Schiff über den Urner See nach Flüelen. Am Nachmittag folgte der Empfang durch die Urner Behörden und die Bevölkerung in Altdorf.
Den späten Nachmittag und Abend werden die Bundesrätinnen und Bundesräte im Urserental verbringen, das in den vergangenen Jahrzehnten von einschneidenden Veränderungen geprägt war. Die Mitglieder des Bundesrates werden in Andermatt mit Einwohnern über die Umbrüche der letzten Jahrzehnte sprechen und über die Perspektiven des Urserentales für die Zukunft.
Am zweiten Tag der Bundesratsreise steht eine Wanderung auf dem Programm sowie das Treffen mit der Bevölkerung und den Nidwaldner Behörden im Hauptort Stans. Ausklingen wird der Aufenthalt der Landesregierung in der Zentralschweiz auf einem Bergbauernhof.
Die Bundesratsreise führt meistens, aber nicht zwangsläufig, in den Heimatkanton des Bundespräsidenten bzw. der Bundespräsidentin. Bundespräsident Maurer hat sich für die drei Kantone Schwyz, Uri und Nidwalden entschieden, weil diese bis heute noch nie mit einer Bundesrätin oder einem Bundesrat in der Landesregierung vertreten waren.
Ähnliche Artikel
Weitere aus Welt

Dua Lipa soll dem Sanremo-Festival eine internationale Note verleihen
- Die Albanerin, die Elon Musks Mutter einkleidete, Alisa Dudaj erobert die internationale Modewelt
- Gemeinsames Verteidigungsbündnis nach dem Vorbild der NATO zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei
- „Es tut mir leid, ich habe euch nicht stolz gemacht“, die bewegenden Worte von Kristian Prenga nach der Niederlage gegen Joshua
E-Diaspora
-
Die Bibliothek “Mutter Teresa” wird in Luzern eingeweiht Vorgestellt werden die Geschichte des Humanitären Vereins "Mutter Teresa", des Gründers der Bibliothek, sowie das Projekt,... -
Die Diaspora überwies in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 insgesamt 692 Millionen Euro in den Kosovo -
Karim oder Yannick? Wenn derselbe Satz anders gehört wird -
In Graz wird das Buch von Zef Mazi über die Diplomatie des Kosovo in den Jahren 1991 bis 1999 vorgestellt -
Neue Klasse der Albanischen Schule in Winterthur eröffnet
Leben in Deutschland
-
Brajan Gruda entscheidet sich für Deutschland statt für Albanien Das albanische Talent steht auf der ersten Liste von Nationaltrainer Jürgen Klopp für die kommenden Spiele... -
Gjermani
Von Deutschland nach Harvard und Cambridge: Emin Gashi, das albanische Talent, das an neuen Krebstherapien forscht -
Ajeti: Zwei Kandidaten aus dem Kosovo treten bei den nächsten Wahlen im Land Berlin an -
Bücher für den ergänzenden Albanischunterricht treffen im Konsulat des Kosovo in München ein -
Kosovo und Deutschland gemeinsam gegen Zecken, die ein tödliches Virus übertragen








