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Covid-19-Impfstoff: Bund schliesst weiteren Vertrag mit Pfizer ab
Der Pfizer/BioNTech-Impfstoff verfügt über eine Wirksamkeit von 95 Prozent und wird seit Dezember in der Schweiz geimpft. Die zusätzlichen Dosen werden ab April schrittweise ausgeliefert
Der Bund arbeitet intensiv dran, der Schweizer Bevölkerung möglichst schnell eine Covid-19-Impfung anzubieten. Dank der bisherigen Verträge mit verschiedenen Herstellern wird die Impfstoffmenge in der Schweiz bis im Sommer 2021 stark ansteigen. Nun schloss der Bund einen weiteren Vertrag mit Pfizer/BioNTech über 3 Millionen Impfdosen ab. Damit verdoppelt der Bund seine Bestellmenge bei Pfizer/BioNTech. Die zusätzlichen Impfdosen werden ab April in die Schweiz geliefert.
Da die Impfstoffproduktion und -Verfügbarkeit viele Unsicherheiten birgt, prüft der Bund weiterhin unterschiedliche Impfstofftechnologien verschiedener Impfstoffhersteller. Zurzeit setzt der Bund insbesondere auf mRNA-Impfstoffe für die Schweizer Bevölkerung. Diese Impfungen erweisen sich als hochwirksam und gut verträglich. Deshalb hat der Bund mit Pfizer/BioNTech einen weiteren Vertrag über zusätzliche 3 Millionen Impfdosen abgeschlossen. Damit erhöht sich die mit Pfizer vereinbarte Liefermenge auf 6 Millionen Dosen. Der Pfizer/BioNTech-Impfstoff verfügt über eine Wirksamkeit von 95 Prozent und wird seit Dezember in der Schweiz geimpft. Die zusätzlichen Dosen werden ab April schrittweise ausgeliefert.
Breites Impfstoffportfolio
Bisher hat der Bund mit fünf Impfstoffherstellern Verträge abgeschlossen: Moderna (insgesamt rund 13,5 Millionen Impfdosen), Pfizer/BioNTech (neu insgesamt 6 Millionen Impfdosen), AstraZeneca (rund 5,3 Millionen Impfdosen) und Curevac (5 Millionen Impfdosen) sowie Novavax (6 Millionen). Der Bezug der Impfstoffe bei verschiedenen Herstellern soll sicherstellen, dass auch bei Lieferschwierigkeiten genügend Impfdosen eines zugelassenen Impfstoffs der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Der Bund steht weiterhin mit verschiedenen Impfstoffherstellern im Gespräch.
Weiter beteiligt sich die Schweiz an der internationalen COVAX-Initiative, um dadurch Zugang zu Impfstoffen für bis zu 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung zu erhalten. Gleichzeitig unterstützt die Schweiz damit wirtschaftlich schwächere Länder, die mit der COVAX-Initiative einen Zugang zu Covid-19-Impfstoffen erhalten.
Bis im Sommer sollen alle Personen in der Schweiz eine Impfung erhalten haben, die eine wollen. Voraussetzungen dafür sind, dass die Lieferungen der Hersteller wie vorgesehen eintreffen, die Impfkapazitäten der Kantone gross genug sind und die zusätzlichen Impfstoffe (Curevac, Novavax) zugelassen werden.
mRNA-Impfstofftechnologie
BioNTech/Pfizer, Moderna und Curevac setzen auf eine neuartige Technologie: Die mRNA ist eine Art Botenmolekül, das die Bauanleitung zur Herstellung von Proteinen mit sich trägt. Diese übermittelt den Körperzellen die nötige Information, wie sie ein Virus-Protein herstellen sollen. Sobald das Protein im Körper produziert wird, erkennt es das Immunsystem als körperfremd und produziert so Antikörper gegen das Virus. Die Immunantwort bereitet den Körper auf die Bekämpfung des Virus vor.
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