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Der Winter hält Europa fest, Verkehrschaos durch Schnee und Glätte
Ein strenger Winter erfasst Europa, Schnee und Glätte legen den Verkehr lahm
Starke Schneefälle sowie niedrige Temperaturen mit Glätte haben in mehreren europäischen Ländern Chaos im Luft und Straßenverkehr verursacht, den Transport lahmgelegt und den Alltag der Bürger erheblich erschwert, berichtet albinfo.ch.
In den Niederlanden ist die Lage besonders angespannt. Am Flughafen Schiphol in Amsterdam wurden in den vergangenen zwei Tagen mehr als 700 Flüge gestrichen, während über 1.000 Passagiere gezwungen waren, die Nacht am Flughafen zu verbringen und auf Feldbetten zu schlafen. Die Flughafenbehörden teilten mit, dass die ungünstigen Wetterbedingungen, begleitet von starken Winden, auch in den kommenden Tagen anhalten dürften. Auch der Bahnverkehr im Land ist aufgrund der Schneefälle von zahlreichen Ausfällen und Verspätungen betroffen.
Große Probleme wurden ebenfalls in Frankreich verzeichnet. In Paris wurde der städtische Busverkehr vorübergehend im gesamten Stadtgebiet eingestellt, während es auch bei Straßenbahnen, der Metro und Regionalzügen zu Ausfällen und Verzögerungen kam. Die Flughäfen der französischen Hauptstadt reduzierten ihre Flugbewegungen wegen der schweren Wetterbedingungen. Französische Medien berichten, dass Schnee in Paris in den letzten Jahren nur selten so lange liegen geblieben ist. Ähnliche Schwierigkeiten wurden auch im Norden des Landes festgestellt, unter anderem in der Stadt Lille. Laut der Zeitung Le Parisien kam es landesweit zu Behinderungen auf rund 1.650 Kilometern Autobahn, zudem verloren infolge von Verkehrsunfällen fünf Menschen ihr Leben.
Unterdessen wird in Deutschland in den kommenden Tagen mit einer weiteren Verschärfung der Wetterlage gerechnet. Der Deutscher Wetterdienst (DWD) warnte vor einer intensiveren Schneefallperiode bis Freitag, die sich anschließend in Richtung Mitteleuropa verlagern und Schnee sowie Eis bringen wird. Meteorologen prognostizieren für Freitag, den 9. Januar 2026, im Norden und Osten des Landes einen Sturm mit starken Ostwinden, verbunden mit einem deutlichen Temperatursturz und Schneefällen.
Die Behörden in den betroffenen Ländern rufen die Bevölkerung zu äußerster Vorsicht im Verkehr auf und empfehlen, offizielle Mitteilungen zu beachten, da die schwierigen winterlichen Bedingungen voraussichtlich anhalten werden.
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