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In 63 Prozent der Schweizer Lebensmittel wurden Pestizide gefunden
Pestizide in der Schweiz landen auch auf dem Teller: Im Jahr 2024 enthielten 63 Prozent der 405 im Rahmen eines bundesweiten Überwachungsprogramms analysierten Lebensmittelproben Pestizidrückstände.
Bei zehn dieser Proben wurden die gesetzlich zulässigen Höchstwerte überschritten, geht aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht des Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hervor, berichtet albinfo.ch.
In sieben von zehn Fällen der Beanstandungen waren die Überschreitungen statistisch signifikant, schreibt swissinfo. Am stärksten betroffen waren Aprikosen und Erdbeeren, in denen Rückstände der Pestizide Captan, Haloxyfop, Iprodione und Spinosad nachgewiesen wurden.
Die Untersuchung umfasste eine breite Palette von Produkten: Neben Früchten wurden auch Gemüse wie Karotten, Zucchini und Kohl sowie Getreide und pflanzliche Öle beprobt. Die Behörden betonen jedoch, dass die Höchstwerte mit einem grossen Sicherheitsabstand zu den gesundheitlichen Risikoschwellen festgelegt sind.
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