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Die Aare in Bern erreicht eine Rekordtemperatur für den Monat Juni
Die Hitzewelle erwärmt die Aare stärker als je zuvor zu dieser Jahreszeit.
Die Aare in Bern hat die höchste jemals für einen Juni gemessene Wassertemperatur erreicht. Damit zeigt sich deutlich die Auswirkung der starken Hitzewelle, die die Schweiz in den vergangenen Tagen erfasst hat. Nach den offiziellen Messungen beim Marzilibad stieg die Wassertemperatur auf 23,4 Grad Celsius und übertraf damit den bisherigen Juni Rekord von 22,79 Grad, der am 30. Juni 2025 gemessen wurde, berichtet albinfo.ch.
Dies ist nicht der einzige Rekord in diesem Jahr. Bereits am 30. Mai überschritt die Aare die Marke von 20 Grad, früher als jemals zuvor seit Beginn der modernen Messungen im Jahr 1975.
Die hohen Temperaturen haben Tausende Menschen an die Ufer der Aare gelockt, um sich abzukühlen. Besonders beim beliebten Marzili Freibad in Bern herrscht großer Andrang. Ein Teil der Anlage bleibt jedoch wegen Bauarbeiten weiterhin geschlossen.
Expertinnen und Experten warnen, dass sich die Erwärmung der Flüsse in der Schweiz zunehmend zu einem wiederkehrenden Phänomen entwickelt. Aktuelle Studien zeigen, dass Hitzewellen in alpinen Flüssen häufiger und intensiver auftreten, was Auswirkungen auf die Wasserökosysteme, die Energieproduktion und die Wasserqualität haben kann.
Meteorologinnen und Meteorologen schließen nicht aus, dass in den kommenden Tagen auch der absolute Temperaturrekord der Aare von 24,12 Grad Celsius, gemessen am 4. August 2022, übertroffen werden könnte. Gleichzeitig bleibt die Hitzewarnung in mehreren Regionen der Schweiz auf hohem Niveau, da die Temperaturen auch während der Nacht außergewöhnlich hoch bleiben.
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